„Rheumatische Arthritis“ ist unter Laien besser bekannt als „Rheuma“. Das Wort „Rheuma“ kommt von dem griechischen Wort „rheo“, welches „ich fließe“ bedeutet. Unter Rheuma versteht man einen ziehenden und reißenden Schmerz. Da Rheuma ein Oberbegriff für eine Vielzahl von individuellen Erkrankungen ist, die in der Behandlungsmethodik voneinander abweichen, kann der Begriff im näheren Sinn nicht diagnostiziert werden.
- Arthritis = entzündliche Gelenkerkrankungen
- Arthrose = durch Verschleiß entstandene Gelenkerkrankungen
- Rheumatische Beschwerden als Begleiterscheinungen anderer Erkrankungen das Körpers Urikopathie (Gicht) = durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken können rheumatische Beschwerden die Begleiterscheinung sein
- Uns sind auch Ursachen wie heftige persönliche Krisen, Infektionen, eine OP oder eine Schwangerschaft und körperliche Überlastung bekannt.
In Deutschland sind mehr als 800.000 Menschen, also etwa 1% von Rheumatoider Arthritis betroffen. In der Regel kommt die Krankheit zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr zum Vorschein, bei etwas 15% jedoch schon vor dem 40gsten. Zudem ist zu erkennen, dass Frauen ca. dreimal häufiger von Rheuma betroffen sind als Männer.
Laut der Wissenschaft von heute, liegt der Grund dafür an dem unterschiedlichen Hormonstatus der Geschlechter. Bei Frauen fällt die Beantwortung der äußeren Reize schwächer aus als bei den Männern. Zurückzuführen ist dies auf die Andersartigkeit des Immunsystems beider Geschlechter.
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